Bar/Etablissement am Jungfernrund in der Ostflur. Wird von der Familie Stergask geführt.

Die ständige Präsenz der hungrigen und durstigen Kehlen der Krieger hat zu einer hohen Dichte an Schenken, Tavernen und Gasthäusern am Platz geführt. Vor den meisten dieser Häuser sieht man bewaffnete Männer und Frauen trinken, spielen und geflüsterte Gespräche führen.

Nur das „Fass ohne Boden“ scheint eine Ausnahme darzustellen. Tagsüber sind die Türen des Establishments geschlossen. Und abends, wenn sich das Treiben von den Bänken vor den Schenken in die Gasthäuser verlagert, tritt eine Figur vor die Tür. Oder besser gesagt: verdeckt die Tür. Er hat ein freundliches Gesicht, grüßt viele der vorbeigehenden Leute und wird von noch mehr gegrüßt.

Ein paar wenige gehen direkt auf ihn bzw. die Tür hinter ihm zu und werden ohne großes Federlesens von ihm hereingelassen. Einige zögern, beobachten den massigen Mann vor der Tür oder gehen ein, zwei Mal am Lokal vorbei. Falls diese sich trauen ihn anzusprechen, so gehen sie oft nach einem kurzen Gespräch wieder von dannen – ein paar schaffen es aber offenbar, den Hünen zu überzeugen, ihn einzulassen. Allen Gästen gemein ist, dass es keine Söldner sind, sondern die Händler und Handwerker, welche das Viertel um den Platz herum bevölkern.

Je später der Abend, desto öfter öffnet sich die Tür. Viele Männer (und auch ein paar Frauen) betreten das Lokal und verlassen es meist nach ein bis zwei Stunden mit einem beseelten Lächeln auf den Lippen.

Betritt man das Fass ohne Boden, geht man durch einen kurzen Gang, in dem Sie eine junge Dame empfängt, welche Mäntel, Jacken und ggf. Waffen (falls man welche führen darf) entgegennimmt. Durch die offene Tür am Ende des Ganges schallt bereits Musik, Stimmen und Lachen der Gäste. Der Schankraum begrüßt die Gäste mit einem würzigen Duft leichten Honigweins, hinter der Theke steht ein weiterer Hüne, in einer Ecke auf der Bühne spielt ein Quartett flotte aber unaufdringliche Lieder auf Schalmei, Geige und Gitarre. Auf der gegenüberliegenden Seite des 20 mal 50 Meter großen Raumes führen zwei Treppen nach oben und eine nach unten. Auf der Treppe mit dem roten Teppich stehen einige leicht bekleidetet Damen und flirten mit einigen Gästen. Es ist sofort klar, wohin diese Treppe führt. Die zweite Treppe hat einen blauen Teppich. Gäste, welche diese Treppe herunterkommen, sind in eine leichte Wolke eines süßlichen Duftes gehüllt, ihr Blick ist glasig und meist treten sie direkt auf die Tanzfläche und beginnen sich mantrisch zu bewegen. Im Schankraum sieht man niemanden, der eine Pfeife oder ähnliches raucht. Hinter der blauen Treppe verbirgt sich gewiss ein Raucherzimmer, auch wenn der Eindruck haften bleibt, dass dort nicht nur Tabak konsumiert wird.

Die Treppen mit dem roten und blauen Teppich gehen ab und zu jeweils ein weiterer Hüne immer wieder hoch und runter. Entweder sie gehen zu ihrem Kollegen an der Bar um ein kurzes Gespräch zu führen oder die dritte Treppe mit dem schwarzen Teppich herunter, welche kein einziger Gast betritt …

Mitarbeiter

Geru (Schankmaid)
Maru - Al Bears stellvertrende Türsteherin
Familie Stergask

img_Fass ohne Boden.png
img_Fass ohne Boden - Schankraum.png